Nomborn

im Westerwald

Schulbildung

Im 18. Jahrhundert gingen die Kinder aus Nomborn zur Schule nach Nentershausen. Der Schulbesuch fand damals nur im Winter statt, weil die Kinder im Sommer den Eltern auf dem Feld helfen mussten.

Ende des 18. Jahrhunderts hielt ein wegen der französischen Revolution aus seinem Kloster vertriebener Mönch in Nomborn Schulunterricht. Zwischen dem 1. November und dem 1. Mai unterrichtete er die Kinder 6 Stunden täglich. Nach dem der Mönch wieder in sein Kloster zurückkehrte, übernahm der Nomborner Schneider Peter Frink den Unterricht, den er in seiner Werkstatt abhielt. 1803 wurde ein Backhaus erbaut, in dessen 1. Stock ein Schulraum eingerichtet wurde. Nach dem Tod des Schneiders Frink hielt der Schuster Jakob Weidenfeller den Schulunterricht. Erst im Jahr 1820 kam mit Johann Acht aus Montabaur der erste an einem Seminar ausgebildete Lehrer nach Nomborn. 1839 wurde auf dem Grundstück des heutigen Gemeindehauses eine Schule errichtet in der sich auch eine Lehrerwohnung befand. Die Schule wurde bis ins 20. Jahrhundert hinein genutzt.

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