Geschichte

Über Nomborn erzählt man sich eine Anekdote aus dem 19. Jahrhundert, die später sogar in der Presse veröffentlicht wurde.

Im 18. Jahrhundert gingen die Kinder aus Nomborn zur Schule nach Nentershausen. Der Schulbesuch fand damals nur im Winter statt, weil die Kinder im Sommer den Eltern auf dem Feld helfen mussten.

Nomborns Kirche Sankt Kilian wurde 1525 erstmals urkundlich erwähnt. In ihrer ursprünglichen Form ist sie vermutlich zwischen 1150 und 1220 als einschiffiger romanischen Bau entstanden.

In den folgenden Jahrhunderten wechselte das Dorf häufig den Besitzer. Mitte des 16. Jahrhunderts waren die leibeigenen Einwohner verschiedenen Lebensherren zugeordnet. Sie gehörten zu Trier, zum landgräflichen Walderdorf, zu Nassau, zu Diez und zu Isenburg.

In Nomborn befand sich ein Hubengericht. Die Hubengerichte waren Bauerngerichte und für die Bauern, die zumeist Leibeigene waren, zuständig. Dort wurden kleinere Vergehen, wie Feld- und Waldfrevel verhandelt. Die verhängten Strafen waren Geldstrafen und wurden zu Gunsten der Gemeinde verwendet. Strafgelder für Beleidigungen wurden häufig bei den Gerichtssitzungen vertrunken.

Kontakt

Gemeindeverwaltung Nomborn
Kirchstraße 1
56412 Nomborn

Tel. 06485/228
Fax 06485/228
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Sprechstunde des Ortsbürgermeisters Patrick Brach dienstags von
18:00Uhr bis 19:30Uhr

Aktuelle Termine

Mo Sep 24 @12:00AM
Bioabfall
Mo Sep 24 @12:00AM
Gelber Sack
Mo Okt 01 @12:00AM
Altpapier

Copyright © 2014. All Rights Reserved.