Nomborn

im Westerwald

Nomborn - Aktuelles

Gestaltung von Grünalagen

Der Bauausschuss der Ortsgemeinde wird am 07.05.2016 ab 10 Uhr die gemeindlichen Grünflächen besichtigen und über der Gestaltung beraten. Anlieger können gerne bei der Gestaltung mitwirken, wenn sie eine Beetpatenschaft übernehmen. Wer dies möchte kann sich bei mir während des Rundgangs am 07.05., per E-Mail oder telefonisch melden. Die E-Mailadresse lautet Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , die Telefonnummer 06485/228.

Patrick Brach, Ortsbürgermeister

Aus der Sitzung des Ortsgemeinderates vom 13.04.2016

Änderung des Bebauungsplanes "Im Baumort und Waldstraße"

Der Bebauungsplan „Im Baumort und Waldstraße“ wurde in den Jahren 1971 und 1972 aufgestellt, um der damals großen Nachfrage nach Bauland gerecht zu werden. Dabei wurden diese zwei, räumlich voneinander getrennten, Baugebiete in einem Bebauungsplan zusammengefasst. Es wurde u. a. ein allgemeines Wohngebiet (WA) mit einer zulässigen Grundflächenzahl (GRZ) von 0,4 und einer Geschossflächenzahl (GFZ) von 0,8 festgesetzt. Für den Teilbereich der Waldstraße wurde zur Straßenseite hin eine Baugrenze festgesetzt – im hinteren Bereich der Grundstücke dagegen nicht. Zudem wurde geregelt, dass die Mindestgrundstücksgröße 600 m² betragen muss.

Mit diesen Festsetzungen wurden große Nutzungs- bzw. Ausnutzungsmöglichkeiten der bestehenden Grundstücke geschaffen. Insbesondere die Grundstücke im westlichen Bereich der Waldstraße sind mit durchschnittlich 850 bis 900 m² Grundstücksgröße sehr großzügig angelegt und grundsätzlich für eine Grundstücksteilung und Bebauung in zweiter Reihe geeignet. Vor diesem Hintergrund hat sich der Ortsgemeinderat Nomborn bereits in seiner Sitzung am 04.11.2015 mit der Hinterliegerbebauung befasst. Dabei wurde beraten und beschlossen, die derzeit festgesetzte Mindestgrundstücksgröße von 600 m² für das gesamte Plangebiet aufzuheben und eine Bebauung in zweiter Reihe zuzulassen.

Um für den westlichen Bereich der Waldstraße eine geordnete Hinterliegerbebauung zu ermöglichen, sollten weitere Textfestsetzungen getroffen werden. Für diesen Bereich sollte eine maximale Gebäudehöhe von 8,00 Metern, gemessen vom tiefsten Punkt des natürlichen Geländes am Gebäude, festgesetzt werden. Durch diese Höhenbegrenzung soll ein harmonischer Übergang von der Bebauung zum Außenbereich und damit ein besseres Einfügen in die vorhandene Bebauung und das Ortsbild erzielt werden.

Des Weiteren scheint es sinnvoll die Anzahl der maximal zulässigen Wohneinheiten für eine Bebauung in zweiter Reihe zu reglementieren. Es sollten maximal zwei Wohneinheiten zugelassen werden, um den durch die Neubebauung ausgelösten Ziel- und Quellverkehr, der unmittelbar an den angrenzenden Grundstücken vorbeigeführt wird, zu minimieren. Die übrigen Festsetzungen des Bebauungsplanes – insbesondere die GRZ von 0,4 und die GFZ von 0,8 – bleiben unverändert bestehen.

Das Bebauungsplanverfahren wurde mit dem Änderungsbeschluss am 03.02.2016 eingeleitet. Daneben wurde beschlossen von der frühzeitigen Unterrichtung und Erörterung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange nach den Bestimmungen des Baugesetzbuches (BauGB) abzusehen und unmittelbar die Offenlage nach § 3 Abs. 2 BauGB zu organisieren. Diese wurde in der Zeit vom 29.02.2016 bis einschließlich 01.04.2016 durchgeführt. Anregungen wurden weder von Seiten der Öffentlichkeit noch der Fachbehörden vorgetragen.

Der Ortsgemeinderat stimmte in seiner jüngsten Sitzung dem Entwurf zur Änderung des Bebauungsplanes „Im Baumort und Waldstraße“ einschließlich Begründung, den textlichen und zeichnerischen Festsetzungen in der vorgelegten Form zu und beschloss die Änderung des Bebauungsplanes „Im Baumort und Waldstraße“ als Satzung.

 

Zulassung einer Abweichung von den Zielen des Landesentwicklungsprogramms

‑ Erweiterung des Lebensmittelvollsortimenters in der Ortsmitte von Nentershausen

Der in der Ortsmitte von Nentershausen vorhandene Lebensmittelmarkt soll von bisher 600 m² auf zukünftig 1.200 m² Verkaufsfläche erweitert werden.

Durch die Erweiterung von 600 m² auf 1.200 m² Verkaufsfläche wird die Grenze zur Großflächigkeit – grundsätzlich 800 m² Verkaufsfläche – überschritten, so dass die entsprechenden Regelungen des Landesentwicklungsprogramms IV bzw. des in Aufstellung befindlichen Regionalen Raumordnungsplans Mittelrhein – Westerwald zu beachten sind.

Nach dem Ziel 57 des LEP IV kann in Gemeinden ohne zentralörtliche Funktion mit mehr als 3.000 Einwohnern ausnahmsweise die Erweiterung von Vorhaben des großflächigen Einzelhandels zugelassen werden, wenn dies zur Sicherung der Grundversorgung der Bevölkerung erforderlich ist.

Da die Ortsgemeinde Nentershausen jedoch nur über rund 2.000 Einwohner verfügt, war die Einleitung eines entsprechenden landesplanerischen Zielabweichungsverfahrens erforderlich, an welchem die Ortsgemeinde Nomborn als benachbarte Gemeinde beteiligt wurde.

Zur Bewertung der möglichen Auswirkungen der Ansiedlung eines großflächigen Lebensmittel-Vollsortimenters wurde durch ein Fachbüro eine städtebauliche Auswirkungsanalyse erstellt mit dem Ergebnis, dass negative städtebauliche oder versorgungsstrukturelle Auswirkungen durch die Erweiterung des Lebensmittelmarktes ausgeschlossen werden können. Daraus folgt, dass auch für die Ortsgemeinde Nomborn keine negativen Effekte zu erwarten sind. Die Zulassung eines großflächigen Einzelhandelsbetriebs in unmittelbarer Nähe schafft zusätzliche Einkaufsmöglichkeiten und kann sich positiv auf die Ortsgemeinde Nomborn und deren Bürger auswirken.

Der Verbandsgemeinderat Montabaur hat bereits der Einleitung eines Verfahrens zur Änderung des Flächennutzungsplanes mit dem Ziel der Ausweisung einer Sonderbaufläche für großflächigen Einzelhandel zugestimmt.

Der Ortsgemeinderat nahm Kenntnis von den Planungsabsichten der Verbandsgemeinde Montabaur und der Ortsgemeinde Nentershausen und stimmte der beantragten Abweichung von den Zielen der Raumordnung und Landesplanung zur Erweiterung des bestehenden Lebensmittelmarktes auf 1.200 m² Verkaufsfläche zu.

 

Genehmigung künstlerischer Veränderungen des Wappens durch Logos mit Wappenbezug

Der Ortsgemeinderat genehmigte die Verwendung zweier Logos mit Wappenbezug.

Aktion saubere Landschaft

All denjenigen, die bei der Aktion sauberer Landschaft geholfen haben möchte ich auch auf diesem
Weg herzlich danken. Neben der Jugendfeuerwehr und der Kinderfeuerwehr haben auch viele
freiwillige Helfer dafür gesorgt, den Unrat zu beseitigen. Besonders möchte ich mich auch bei der
Grundschule Nentershausen bedanken, die bereits am 15.04.2016 in Nomborn Müll gesammelt haben.

Patrick Brach, Ortsbürgermeister

Bestellung von Fahnen mit Ortswappen

Die Ortsgemeinde Nomborn beabsichtigt, neue Wappenfahnen zu
bestellen. Die Fahnen müssen neu produziert werden. Der Preis
bestimmt sich nach der Anzahl der zu bestellenden Fahnen. Bei
entsprechender Anzahl könnte ein Preis von 35 € pro Fahne erzielt
werden. Um die Anzahl der zu bestellenden Fahnen abschätzen zu
können, bitte ich um Mitteilung, wer eine solche Fahne haben
möchte.

Die Mitteilung richten Sie bitte bis zum 30.04.2016 per E-Mail an:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Sollte jemand nicht die Möglichkeit
haben, eine E-Mail zu senden, kann er mich auch während der
Sprechzeiten kontaktieren.

Patrick Brach, Ortsbürgermeister

Innovationen für Nomborner Bürger

Die Ortsgemeinde Nomborn ist ständig daran interessiert, die Entwicklung und  die Attraktivität des
Ortes zu steigern und somit Nomborn zukunftsfähig zu gestalten.

Die ersten Bausteine hierzu wurden durch die Beteiligung an dem kommunalen Unternehmen VGM-Net
geschaffen. Die Verbandsgemeinde Montabaur sah den Standortnachteil der Internetversorgung
bereits vor Jahren. Geringe Bandbreiten und Geschwindigkeiten machten die Orte der
Verbandsgemeinde im Vergleich zu anderen weniger attraktiv. Zusammen mit den meisten
Ortsgemeinden gründete Sie die VGM-Net. Aufgabe dieses Unternehmens ist, das schnelle Internet in
die Orte der Verbandsgemeinde zu bringen.  Mittlerweile sind in Nomborn Bandbreiten von 100 Mbit/s
möglich. Die VGM-Net hat das Netz gebaut, um die Bandbreiten zu realisieren. Die Kevag-Telekom
GmbH (KTK) betreibt dieses Netz und bietet den Einwohnern die Verträge für Telefon und
Internetzugang an mit Bandbreiten und Geschwindigkeiten. Andere Anbieter können in Nomborn diese
hohen Leistungen nicht erreichen.

Für diese Versorgung zahlt die Gemeinde Zuschüsse. Die Zuzahlungen für 2015 lagen bei ca.
10.000,-€. Sie reduzieren sich, wenn mehr Einwohner Verträge mit der KTK abschließen und die hohen
Bandbreiten nutzen.

Die Ortsgemeinde ist sehr daran interessiert, die Zuzahlungen zu reduzieren. Wir werben daher für den
Abschluss von Verträgen mit der KTK. Die Ortsgemeinde hat deshalb auch angeregt, dass die KTK mit
einem Vertriebspartner vor Ort zusammen arbeitet.  Johannes Bock hat mit seinem Unternehmen
IT-Trendfabrik diese Vertriebspartnerschaft übernommen. Er steht Ihnen gerne beim Abschluss eines
Vertrages oder beim Wechsel zur Seite. Herrn Bock erreichen Sie per Telefon unter: 06485/262378, per
E-Mail unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder besuchen Sie die Homepage www.it-trendfabrik.com.

Mit fortschreitender Technisierung und erweiterter Nutzung des Internets zum Beispiel für
Haushaltsgeräte im Rahmen der smart-Home-Anbindung oder Ähnlichem, werden die derzeit möglichen
Bandbreiten über kurz oder lang nicht mehr ausreichen. In Zukunft werden Bandbreiten und
Geschwindigkeiten von weit über 100 Mbit/s nötig. Diese kann man jedoch dauerhaft und zuverlässig
nur mit Glasfaserhausanschlüssen erreichen.

Bei einem anderen Themenkomplex  geht es  ebenfalls um einen wichtigen Fortschritt für Nomborn in
Sachen Infrastruktur. Konkret handelt  es sich um die Herstellung von Versorgungsleistungen, die in
anderen Gemeinden bereits bestehen. Nomborn ist leider nicht an die Erdgasversorgung
angeschlossen. Erdgas ist ein Energieträger mit Zukunft. Dies gilt sowohl für Neubauten als auch bei
Sanierungen, selbst wenn nur die Heizung erneuert wird.

Alle Erdgas-Technologien, also Erdgas-Brennwert und Solar, die Gaswärmepumpe, die Strom
erzeugende Heizung und die Brennstoffzelle, erfüllen die Voraussetzungen der neuen
Energieeinsparverordnung bei Neubauten.

Auch bei der Sanierung eröffnet Erdgas weitere Möglichkeiten. Die Umstellung von Öl auf Erdgas ist die
Maßnahme, die sich in der Regel am schnellsten rechnet. Sie gewinnen auch mehr Raum im Haus, da
die Bevorratung der Energie entfällt, und schonen die Umwelt, da sich die CO2-Emissionen etwa um ein
Drittel reduzieren.

Ein Anschluss unserer Ortsgemeinde an das Erdgasnetz kann nur dann erfolgen, wenn bei den
Bürgern genügend Interesse besteht, einen Erdgasanschluss zu nutzen. Die Ortsgemeinde wird daher
in Kürze, gemeinsam mit der Energieversorgung Mittelrhein AG (evm), eine Befragung der
Hauseigentümer zu diesem Thema vornehmen.

Hier bietet sich auch die Möglichkeit, Glasfaserhausanschlüsse voran zu treiben, da der Ausbau an die
Erdgaserschließung gekoppelt werden kann.

Ich bitte daher alle Einwohner, an dieser Befragung teil zu nehmen und zu prüfen, ob für Sie in Zukunft
die Umstellung auf den kostengünstigen und umweltschonenden Energieträger Erdgas in Betracht
kommt. Die Ortsgemeinde kann Verbesserungen nur anstoßen und anregen. Wichtig für die Umsetzung
ist jedoch die Mitwirkung der Bevölkerung. Ich bitte deshalb um Ihre Mithilfe.

Gemeinsam schaffen wir es, die Lebensqualität Nomborns zu verbessern.

Patrick Brach, Ortsbürgermeister

Kontakt

Gemeindeverwaltung Nomborn
Kirchstraße 1
56412 Nomborn

Tel. 06485/228
Fax 06485/228
gemeinde@nomborn.de

Sprechstunde des Ortsbürgermeisters Patrick Brach dienstags von
18:00Uhr bis 19:30Uhr

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