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Schlüsselbund gefunden

Auf dem Weg zur Studentenmühle wurde ein Schlüsselbund gefunden. Der Eigentümer kann die Fundsache gegen Nachweis während meiner Sprechstunde abholen.

Patrick Brach, Ortsbürgermeister

Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr

 

Weihnachten
Weihnachten

Liebe Nombornerinnen und Nomborner,

das Jahr 2020 stellte und stellt uns alle weiterhin vor ganz besondere Herausforderungen. Seit März begleitet uns die Corona-Pandemie, mal heftiger und mal weniger heftig. Nach dem Lockdown im Frühjahr und einer überwältigenden Akzeptanz für die Maßnahmen war uns ein fast normaler Sommer vergönnt. Wir konnten reisen und nahezu ungehindert unseren Hobbys nachgehen. Die meisten waren der Ansicht, dass die Krise überwunden sei und das normale Leben bald wieder zurückkehren werde. Die geringen Infektionszahlen im Sommer nährten in uns die Hoffnung, dass das Virus beherrschbar sei.

Das änderte sich ab Oktober. Das Virus schlug heimtückisch zurück, die Infektionszahlen stiegen massiv an. Trotz des „Lockdowns light“ verbesserten sich die Zahlen nicht. Man konnte das exponentielle Wachstum stoppen, doch Anfang Dezember verschlimmerte sich die Lage wieder. Auch die Zahl der Menschen, die an dem Virus starben stieg von einem Rekordhoch zum anderen. Einige Krankenhäuser kamen an ihre Belastungsgrenze und nahmen keine Patienten mehr auf. 

Auch vor unserem beschaulichen Nomborn machte das Virus keinen Halt. Leider steckten sich einige Mitbürger mit dem Virus an. Allen, die an dem Virus erkrankt sind, wünsche ich einen glimpflichen Verlauf und schnelle Genesung.

Viele wünschen sich, dass das Seuchenjahr 2020 schnellstmöglich vorüber geht. Das Virus hält sich aber weder an Landesgrenzen noch an den Jahreswechsel. Es wird uns auch im Jahr 2021 begleiten.

Anstatt ein gewöhnliches Weihnachtsfest im Kreis der ganzen Familie zu feiern, müssen wir nun weitere Einschränkungen hinnehmen. Das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben wurde stark zurückgefahren. Viele werden das Fest alleine oder nur im allerkleinsten Familienkreis verbringen. Silvester müssen wir ebenfalls in einer ganz anderen Form feiern als bisher, ohne Feuerwerk oder Alkohol in der Öffentlichkeit.

Die Pandemie wird auch in Zukunft ihre Spuren in unserem Leben hinterlassen. Dabei können wir stolz darauf sein, in einem kleinen Ort zu leben, in dem nicht die Anonymität vorherrscht und die Nomborner füreinander einstehen.

Bis zum Ende der Pandemie steht der Schutz vor dem Virus im Vordergrund. Dazu benötigen wir Geduld und Gelassenheit. Auch die nächsten Wochen und Monate werden von uns noch einiges abverlangen. Glücklicherweise sind schon Impfstoffe vorhanden. Es wird aber noch eine Weile dauern, bis die Pandemie durch die Impfungen soweit zurückgedrängt ist, dass wir wieder ein uneingeschränktes Leben führen können. Der Impfstoff gibt uns Hoffnung auf ein umfassendes Ende der Pandemie und Hoffnung, bald wieder zu einem Leben zurückkehren zu können, wie vor 2020. Bis dahin müssen wir uns selbst, unsere Familie, unsere Verwandten und unsere Freunde, aber auch andere schützen, damit die Virus-Katastrophe im Weiteren so glimpflich wie möglich verläuft. Dazu ist es erforderlich, auch an den Feiertagen und zwischen den Jahren Kontakte zu vermeiden. Je schneller die Zahlen zurückgehen, desto schneller können die harten Einschränkungen zurückgefahren werden. Hier ist jeder Einzelne aufgerufen, daran mitzuwirken. Wir haben es selbst in der Hand, dass der harte Lockdown schnellstmöglich endet. Diese Bewährungsprobe gilt es zu überstehen.

Leider hat der sanfte Lockdown nicht zum gewünschten Erfolg geführt. Jetzt zeigt sich, dass klare und einschneidende Regelungen erforderlich sind, um zum Erfolg zu kommen. Die Zeit der Leichtigkeit ist vorübergehend vorbei.

Diese Zeit wird aber wiederkommen! Dann werden wir uns wieder treffen können, wir werden wieder mit der Familie und mit Freunden feiern können. Dann wird es auch wieder eine Kirmes und Vereinsfeste geben. Wir werden wieder unseren Hobbys und dem Sport uneingeschränkt nachgehen können. Wir werden wieder reisen können.  

Das Virus ist zwar das vorherrschende Thema des Jahres 2020, aber nicht das Einzige. Vereine und Clubs haben ihre Aktivitäten auf die Pandemie eingestellt und sich weitestgehend damit arrangiert. Allerdings kam das Vereinsleben und auch das gesellschaftliche Leben überwiegend zum Erliegen. Die Vorstände der Vereine und Clubs mussten die Vereinsaktivitäten umgestalten. Das war sehr schwierig, fast monatlich haben sich die Vorschriften geändert und die erarbeiteten Konzepte mussten wieder angepasst werden. Auch der Gemeinderat musste sich neuen Herausforderungen stellen. So waren wir die erste Ortsgemeinde der Verbandsgemeinde Montabaur, die einen Beschluss im Umlaufverfahren fasste.  Nach unserem erfolgreichen Test nahmen auch andere Ortsgemeinden dieses Verfahren wahr.

Mein Dank und meine Anerkennung gilt allen, die sich für die Gemeinschaft der Nomborner, die Vereine und die Clubs engagiert haben, insbesondere in den Vorständen. Die Stärke unseres Ortes beruht auf der Gemeinschaft und dem Einstehen des Einzelnen für alle und umgekehrt. In der Gemeinschaft sind wir gut gerüstet, die Pandemie glimpflich zu überstehen. Die Besonderheit bei der Bewältigung des heimtückischen Corona-Virus besteht aber darin, dass wir zwar in der Gemeinschaft zusammenhalten und uns gegenseitig helfen wollen, dies aber mit Abstand und unter Vermeidung von Kontakten bewerkstelligen müssen. Dies wurde durch euch liebe Nombornerinnen und Nomborner in unaufgeregter und engagierter Weise bewältigt, wie immer, ohne darüber viele Worte zu verlieren.

Ich freue mich schon auf die Zeit nach der Pandemie, wenn wir uns wieder treffen und zusammen feiern können. Soziale Kontakte von Angesicht zu Angesicht sind das Salz in der Suppe unseres Ortes und enorm wichtig. In einem kleinen Ort lebt man nicht anonym, man kennt und schätzt sich, feiert und streitet miteinander. Das haben wir alle in den letzten Monaten schmerzlich vermisst.

Bedanken möchte ich mich auch bei all denjenigen, die durch ihr persönliches Engagement vieles für Nomborn leisteten und leisten, was aber nicht immer an die Öffentlichkeit gelangt. Das war in diesem Jahr aufgrund der Einschränkungen schwieriger als vorher. Daher freue ich mich besonders, dass Klaus Müller unsere Bänke aufgearbeitet hat und auch im nächsten Jahr für besondere Aufgaben zur Verfügung steht. Auch die anderen fleißigen Helfer möchte ich nicht vergessen. Sie erledigen vielfältige Aufgaben, wie zum Beispiel die Pflege von Beeten und eines Teils der Außenanlage des Dorfgemeinschaftshauses, das regelmäßige Einsammeln von Müll und Hundekotbeuteln, die Pflege der Kapelle am Bornkasten, das Freischneiden des Aussichtspunktes und der Bänke im Außenbereich, die Reparatur der Zapfstellen am Friedhof, das Errichten des Pavillons im Wald oder die Verbesserung der Kapelle am Bornkasten, die Pflege der Kapelle an der Autobahn, den Abbau des Spielgeräts und die Modellierung des Untergrunds am Spielplatz und vieles mehr.

Allen Helfern -insbesondere auch den ungenannten- sage ich auf diesem Wege herzlichen Dank für eure Arbeit und euer Engagement zum Wohle von Nomborn und der Dorfgemeinschaft.

Ich freue mich darauf, im neuen Jahr wieder zusammen mit euch, den Vereinen und Clubs, den Beigeordneten und dem Gemeinderat daran zu arbeiten, Nomborn und die Dorfgemeinschaft weiterzuentwickeln.

Im Jahr 2021 stehen verschiedene Herausforderungen an. Neben den Aufgaben der Pandemieeindämmung steht endlich die Sanierung und Erweiterung des Gemeindehauses an, ebenso wie die Schaffung eines Baugebiets und die systematische Wiederaufforstung des Waldes.

Euch und euren Familien wünsche ich trotz der Widrigkeiten eine besinnliche Weihnachtszeit und für das Jahr 2021 wünsche ich euch Glück, Zufriedenheit und vor allen Dingen Gesundheit.

Euer Patrick Brach, Ortsbürgermeister

Umlaufverfahren des Ortsgemeinderates Nomborn

Zustimmung zur Übertragung von Netzbestandteilen auf die Energienetze Mittelrhein GmbH & Co. KG - Strom

Im Umlaufverfahren wurde folgender Beschluss gefasst:

Der Ortsgemeinderat ist mit der Übertragung des im Rahmen des Pachtvertrags verpachteten Mittelspannungsnetzes nebst Teilen der hierzu gehörenden Anlagen, insbesondere Ortsnetzstationen, Schaltstationen, Fernwirkanlagen, Rund- und Fernsteuereinrichtungen, Stromzähler und Messeinrichtungen, einschließlich der den Übertragungsgegenständen zuzuordnenden Betriebs- und Geschäftsausstattung, fahrbaren Stromaggregaten, Rechten und Grundstücken, mit Ausnahme des Niederspannungsnetzes, von der Energieversorgung Mittelrhein AG auf die Energienetze Mittelrhein GmbH & Co. KG zum 31. Dezember 2020 im Wege der Einzelrechtsnachfolge sowie der einhergehenden Übertragung des entsprechenden Wegenutzungsrechtes aus dem Konzessionsvertrag für die zu übertragenden Anlagen einverstanden.

Verbandsgemeinde Montabaur

Nomborn: Ortsgemeinderat fasst Beschluss im Umlaufverfahren

In Zeiten der Corona-Krise gibt es viele Dinge, die man zum ersten Mal so macht. Zum ersten Mal hat sich jetzt eine Ortsgemeinde in der Verbandsgemeinde (VG) Montabaur daran gemacht, einen Ratsbeschluss im Umlaufverfahren mit digitaler Abstimmung zu fassen. Wenn das Pilotprojekt in Nomborn erfolgreich ist, soll es fortan in Krisenzeiten allen politischen Gremien in der VG offen stehen. Die Durchführung des Verfahrens läuft rechtssicher und transparent über das Ratsinformationssystem, welches zu diesem Zweck eigens erweitert wurde. In Nomborn haben die Ratsmitglieder nun sechs Tage Zeit, über den einzigen Tagesordnungspunkt abzustimmen.

In Corona-Zeiten sollen Ratssitzungen in Präsenz möglichst vermieden oder zumindest auf solche Themen reduziert werden, wo eine ausgiebige Beratung im Rat erforderlich ist. In Nomborn geht es um die Übertragung des Stromnetzes an eine Tochterfirma der evm – ein unstrittiges Thema, es entstehen durch den Beschluss keine Nachteile für die Ortsgemeinde. „Derzeit haben wir sonst keine dringlichen Angelegenheiten, die noch in diesem Jahr erledigt werden müssen. Aber dieser eine Beschluss muss zwingend im Rat gefasst werden und duldet keinen Aufschub mehr“, schildert Ortsbürgermeister Patrick Brach die Ausgangssituation. Zusammen mit dem Sitzungsdienst der VG hat er sich deshalb entschlossen, ein Umlaufverfahren auszuprobieren, das immer einem festen Ablauf folgt: Im Vorverfahren muss erst einmal die Zustimmung aller Ratsmitglieder eingeholt werden. Diese melden sich mit ihrem persönlichen Zugang beim Ratsinformationssystem (RIS) an. Dort können sie die Tagesordnung mit sämtlichen Unterlagen einsehen und dürfen dann entscheiden, ob sie mit der Beschlussfassung per Umlaufverfahren einverstanden sind – und zwar für jeden Tagesordnungspunkt einzeln. Die Zustimmung muss einstimmig sein, ein einziges Nein hat zur Folge, dass die Beschlussfassung in die nächste Präsenzsitzung vertagt wird. Wenn alle zugestimmt haben, kann das eigentliche Abstimmungsverfahren gestartet werden. Innerhalb eines vorgegebenen Zeitfensters wählen sich die Ratsmitglieder erneut im RIS ein und geben ihre Stimme ab. Nach Ablauf der Frist gibt der Ortsbürgermeister das Ergebnis im Wochenblatt bekannt. Die Bürger können das Verfahren über das Bürgerinformationssystem (BIS) nachverfolgen. „Die Situation bei uns ist ideal, um das neue Umlaufverfahren einmal zu testen, weil wir nur einen Beschluss fassen müssen und das Thema unstrittig ist. Die Ratsmitglieder haben gut mitgezogen und ich hatte im Vorverfahren innerhalb kurzer Zeit die Zustimmung aller vorliegen“, berichtet Brach nicht ohne Stolz. „Ich freue mich, dass wir die Ersten in der VG Montabaur sind, die das Umlaufverfahren testen“.

Seit dem Frühjahr 2020 ist es in Rheinland-Pfalz möglich, unter bestimmten Voraussetzungen Ratsbeschlüsse im Umlaufverfahren zu fassen oder Ratssitzungen per Videokonferenz durchzuführen. Eine Krisensituation wie die Corona-Pandemie gilt zweifelsfrei als eine solche Voraussetzung. Zunächst musste dazu noch das Einverständnis der Aufsichtsbehörde, also der Kreisverwaltung, eingeholt werden. Nun soll das Gesetz dahingehend geändert werden, dass die Ortsgemeinde selbst den Bedarf für Umlaufverfahren oder Video-Konferenz feststellen kann. „Zwar ist das neue Gesetz noch nicht in Kraft, aber die Landesregierung sieht keine Bedenken, dass im Vorgriff schon jetzt die Dringlichkeit von der Ortsgemeinde festgestellt wird“, erläutert Brach den rechtlichen Rahmen.

Der Sitzungsdienst der VG-Verwaltung in Montabaur hatte zuvor die technischen Bedingungen geschaffen und begleitet das Verfahren. Das Ratsinformationssystem More! Rubin, mit dem die VG Montabaur seit nunmehr drei Jahren arbeitet, wurde eigens so erweitert, dass die Abwicklung eines Umlaufverfahrens rechtssicher möglich ist. „Die Zusammenarbeit mit unserem Partner More! Software hat bestens geklappt. Nun sind wir gut gerüstet und können allen Gremien das Umlaufverfahren anbieten, wo dringender Bedarf besteht und die Voraussetzungen erfüllt sind“, sagen Sandra Hampl und Martin Wörsdörfer vom Sachgebiet Gremienservice.

 

Als erste Ortsgemeinde in der VG Montabaur fasst Nomborn einen Ratsbeschluss im Umlaufverfahren. Ortsbürgermeister Patrick Brach navigiert die Ratsmitglieder per Telefon durch die neuen Funktionen im Ratsinformationssystem. (Bild: Anette Müller für Ortsgemeinde Nomborn)

 

 

 

Kontakt

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Kirchstraße 1
56412 Nomborn

Tel. 06485/228
gemeinde@nomborn.de

Sprechstunde des Ortsbürgermeisters: Armin Klein dienstags von
18:00 Uhr bis 19:30 Uhr

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